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Deutscher Spitzenfachverband für chinesische Kampfkünste und Gesundheitssport. International anerkannt. Vertretung für Wushu / Kung Fu, Taijiquan (Tai Chi), Qigong (Chi Gong), Sanda und Yangsheng

Deutsche Wushu Federation e.V.
24. und 25. November 2012 | Trainerausbildung 4. Modul 
Wir gratulieren den vier Teilnehmern mit allen bestandenen Modulen, welche während der letzten zwei Jahre stattgefunden haben. Die Resonanz insbesondere auch auf die Themen dieses Moduls wurden von allen Teilnehmern insgesamt sehr gelobt!


Vorbereitung zum Workshop


Vorstellung der Erarbeitung der einzelnen Themen


Teilnehmer bei der Bewältigung der Prüfungsfragen


5. bis 11. November 2012 | Erfolge auf den 5. World Traditional Wushu Championships
Die 5th World Traditional Wushu Championships, welche vom 5. – 11.November  2012 in Huangshan, China, mit 2865 Teilnehmern aus 53 Ländern durchgeführt wurden, waren auch für das deutsche Team ein großer Erfolg. 

 
Das Deutsche Team (einige Teilnehmer sind abwesend)
 
Das Event stand unter der Schirmherrschaft der International Wushu Federation  und auch der Chinese Wushu Association, durchgeführt von der Provinzregierung Anhui, dem Sportminidsterium und dem Tourismusbüro der Provinz Anhui, sowie der Verwaltung der Stadt Huangshan.
 
 
 
Mr. Yu Zaiqing, IWUF President, Mr. Xiao Tian, Vice Minister of General Administration of Sport of China und viele andere hochrangige offizielle Vertreter der lokalen Regierung wohnten der Eröffnungszeremonie bei.
IWUF Vice Presidents Mr. Anthony Goh and Mr. Glen Keith, IWUF Executive Committee Mitglieder Mr. Muraoka Kyuhei, Mr. Fok Chun Wan, Mr. Sunny Tang, und Mr. Riccardo Sangrigoli besuchten ebenfalls das Event, welches eine große Wushu Familie von Harmonie, Freundschaft und Fortschritt hervorbrachte.
 
Sehr viele verschiedene Wushu-Darbietungen wurden während der Wettkämpfe organisiert, aber auch Ausflüge zu verschiedenen Höhepunkten der Huizhou Kultur, den Huangshan Bergen sowie die Eröffnungs- und Schlusszeremonie.
 
Impressionen vom Rahmenprogramm und den Wettkämpfen
 
Somit kann auch das deutsche Team, das mit Teilnehmern aus Bayern, Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg angereist war, mit dem Erlebten und dem Erreichen von 7 Gold-, 8 Silber- und 6 Bronze-Medaillen überaus zufrieden sein.
 
 
20. bis 23. Oktober 2012 | 9. Zhengzhou Shaolin Wushu Festival  
Nach der Anreise am 20. Oktober 2013, die bis knapp nach Mitternacht andauerte, ging es am Sonntag zur Eröffnungsfeier ins Hanghai Stadion, in den Süden von Zhengzhou. Allein diese war wieder mal die komplette Reise wert. Nachdem 35000 Zuschauer einen Countdown zählten ging es für die Fahnenträger ins Stadion. In diesem Jahr war es Kai Hoffmann, welcher mit der deutschen Fahne bereits als dritter einmarschierte. Insgesamt waren Teams aus 73 Ländern mit insgesamt 1300 Teilnehmern vertreten. Nach chinesischer Nationalhymne und etlich langen Reden von wichtigen Personen ging es für die Teamvertreter wieder aus dem Stadion hinaus und schnell zu ihren Plätzen. Sofort begann die Vorführung der Tagou Wushu Akademie. Diese Schule hatte bereits 2008 bei den olympischen Spielen in Peking sowie bei der 2010er Eröffnungsfeier die Kung Fu Performance gezeigt. Mit geschätzten 10000 teilnehmenden Schülern auch wirklich bemerkenswert.
 
 

Kai Hoffmann beim Einmarsch mit Flagge
 
Shaolin-Schüler andächtig bei einem Vortrag
 
Am Montag den 22.10.2012  stand neben einem Besuch des Shaolin Tempels auf dem Songshan in der Nähe der Stadt Dengfeng auch die Zen Musik Zeremonie auf dem Programm. Die Teilnehmer reisten gegen 11:30 Uhr ab und kamen erst nachts nach 23 Uhr wieder im Hotel an. Dieser Trip ist in jedem Fall sehenswert, da man vom Dengfenger Ortseingang, bis zum Eingangstor des Shaolin Tempels durgehend Vorführungen der anliegenden Wushu Akademien bestaunen kann. Dies sind immerhin komplett fast 15 Kilometer, an denen am Straßenrand der chinesische Nationalsport geübt wird.
Die Musikzeremonie ist immer ein Highlight, zumal für die Turnierteilnehmer die besten Plätze im mittigen, besten Bereich reserviert waren.
 
Am Dienstag 23.10.2012, ab 14:30 Uhr war für die Sportler Wettkampf angesagt, traditionelle Shaolin Faustformen, und Taijiquan.
Nach einem Tag Ruhe und dem Verzicht des Besuches am Shaolin Tempel und der Zen Musik Zeremonie stand für Kai Hoffmann der erste Wettkampftag auf dem Programm.
Morgens noch ruhig, aber mit der richtigen Musik in Wettkampflaune versetzt ging es nach dem Mittagessen zur Halle. Mit Polizeieskorte kam der Reisebus zügig durch den Verkehr.
Bis zum eigentlichen Start sollten aber noch weitere 2 Stunden vergehen.
 
Barbara Maas-Czerni legte mit der 42er Taijiquan Form gut vor und erreichte mit guter Leistung direkt den ersten Platz, obwohl die Gegnerinnen sehr viel jünger waren; die jüngste erst 7 Jahre alt. Die Gegnerinnen kamen aus Macau, Hongkong, Philippinen, Kasachstan, und anderen Ländern. Barbara zeigte eine gute Form und hatte sich die Goldmedaille redlich verdient. Motivation zusätzlich für Kai, ebenfalls alles zu geben.
 
Als Kai´s  Kategorie dann an der Reihe war, stand er 36 starken Gegnern gegenüber.
Körperbau und Kleidung geben immer wenig Informationen über die Teilnehmer preis.
Somit hieß es weiter geduldig sein, und dann auf den Punkt alles freisetzen.
 
Die Gegner kamen aus folgenden Ländern: Russland, Ruwanda, Dänemark, Congo, Nigeria, Elfenbeinküste, Japan, China, Macau, Frankreich, Pakistan, England, Gabon, Schweiz, Norwegen, Spanien, Cameroon, Indien, Liberia und Kai eben aus Deutschland.
 
Nigeria hatte ein ungewöhnlich breites Starterfeld gemeldet. Erst auf dem Teppich stellte sich allerdings heraus dass sich manche Teilnehmer mehrfach, aber mit unterschiedlichen Formen gemeldet hatten. Durch zusammenlegen der Kategorien hatten mache Sportler, auch aus Frankreich, also nun 2 Möglichkeiten Ihr Können zu zeigen. Dieses ist eigentlich nicht zulässig, wurde aber in diesem Fall dennoch zugelassen.
 
Ein kleiner Nachteil war, dass man sich nicht in der Halle, sondern draußen im Freien aufwärmen und vorbereiten musste. Erst wenn die Gruppe an der Reihe war, durften alle zusammen die Halle betreten.
Somit hatte man leider auch keine Möglichkeit die Qualität der 14x8 Meter großen Wettkampffläche zu testen. Wichtig dabei ist immer ein guter Stand, und dass die Schuhe nicht rutschen. Aus diesem Grund hatte Kai zwei Paar unterschiedlicher Schuhe mit, die er bei seifigem Untergrund entsprechend hätte wechseln können. Nun wählte er also blind, aber passend zu seinem schwarz-rot-goldenem Anzug seine roten Schuhe aus.
 
Trotz rutschigem Teppich und einem Gewusel von Menschen im Wartebereich lief der Wettkampf ganz gut. Kraft und Geschwindigkeit stimmten und nur an Kleinigkeiten muss demnächst geschraubt werden. Die Wertung mit 8.86 reichte zwar für Platz 1, verfehlten aber Kai´s Ziel einer 9er Wertung.
 
Am gleichen Tag, am 23.10.2012,  ab 19:30Uhr wurden die Wettkämpfe traditionelle Waffen ausgetragen.
Dieser Wettkampf war für Kai Hoffmann etwas ruhiger. Obwohl auch hier 30 Starter anwesend waren, und immer zwei gleichzeitig antraten, lief es zügig durch. Mit der Faustform noch als 10ter Starter, war Kai mit dem Langstock nun erst als 24ster an der Reihe. Die Form lief gut, und mit 9.06 Punkten erreichte er die höchste Wertung der Langwaffen.
 
Auch hier war die Konkurrenz wieder aus der ganzen Welt angereist. Macao, Israel, Liberia, Russland, Zambia, Tansania, Ethiopien, Uganda, Kyrgystan, Azerbaidjan, Zimbabwe, Argentinien, Japan, Spanien, Cameroon, Elfenbeinküste, England, Schweiz, Norwegen und den USA. 
 
Barbara Maas-Czerni und Kai Hoffmann mit einer und zwei Goldmedaillen - ein hervorragendes Ergebnis
 
Das Deutsche Team v.r.n.l Kai Hoffmann, Betreuerin des Teams, Barbara Maas-Czerni, Präsident der DWF Roland Czerni
 
Mit 2 Goldmedaillen bei 2 Starts kann Kai optimistisch für die WM in Huangshan in seine letzte Trainingswoche in China gehen, bevor es am 05.11.2013 in Huangshan wieder weiter geht. 
 
 
29.08.2012 | Jubiläums-Wochenende 40 Jahre Kenpo-Karate in Deutschland. Mit freundlicher Unterstützung der DWF 

Am 27. und 28. Oktober 2012 begrüßt der Kenpo-Karate Verein Willich e.V. Rainer Schulte, der seinerzeit das von Ed Parker entwickelte Selbstverteidigungssystem nach Deutschland gebracht hat sowie fünf hochrangige Gurtträger aus den USA und Spanien - insbesondere Grandmaster Mike-Robert Pick, der weltweit als Nachfolger Ed Parkers anerkannt ist.

Kenpoka und Interessierte aus anderen Kampfsportarten sind herzlich zum Jubiläums-Seminar eingeladen, um ihre Kenntnisse  zu vertiefen oder um neue Einblicke zu gewinnen.

Detaillierte Informationen unter
www.kenpo-celebration.de

 

  

 
 
27.08.2012 | Der Termin für die technische Sitzung wurde verschoben
die technische Sitzung im Anschluss an den ordentlichen Verbandstag wurde auf 27.10.2012 verschoben. Bitte beachten Sie auch die Anmeldefristen für diese Veranstaltung sowie für den Jugendverbandstag und den ordentlichen Verbandstag der DWF e.V.
 
 
09. und 10. Juni 2012 | Trainerausbildung 2. Modul - Sportmedizin, Physiotherapie, TCM, Sportspezifische 1. Hilfe
Über zehn Teilnehmer nahmen die Möglichkeit wahr, sich fundierte Kenntnisse zu den wichtigen Themen anzueignen und damit einen weiteren Schritt in Richtung 
der Trainerlizenz der DWF zu nehmen.

 
Die Teilnehmer freuten sich über die neuen Impulse, die dieses doch sehr anspruchsvolle und interessante Seminar lieferte.
 
26. und 27. Mai 2012 | Deutsche Wushu Meisterschaft in Berlin
Nach 2007 erklärte sich der TSV Spandau 1860 e.V. erneut bereit, die Deutsche Wushu Meisterschaft 2012 zu Pfingsten auszurichten. Anlass war das zehnjährige Bestehen der Wushu-Abteilung in diesem Traditionsverein. Das Organisationsteam, allen voran die Trainerin und Wushu-Meisterin Wu Min in Zusammenarbeit mit den Organisatoren des Bundesverbandes , hatte alles super vorbereitet. So konnte das Event pünktlich am Samstag schwerpunktmäßig mit den Leichtkontaktkämpfen auf einer 10x10 Meter-Wettkampffläche und mit den Taolu-Wettbewerben auf zwei internationalen Wettkampfflächen, Teppiche mit den Maßen von 8x14 Meter, beginnen. 
 

Der Präsident Roland Czerni mit dem Ehrenpräsidenten des TSV Spandau 1860 bei der Eröffnung

Das chinesische Team aus Tianjin,  das Team aus Kottbus Cottbus und die Kampfrichter unter der Führung von Wu Min nehmen Aufstellung
 

Weitere Teams bei der Aufstellung


Die Eröffnung

Wu Min mit Ehrengabe der DWF

Hauptkampfrichter im LK-Bereich Ahmad Mahmoudpour erklärte, dass bei dieser Meisterschaft die zu hohen Würfe im Kampf konsequent geahndet werden um die Verletzungen der Vergangenheit zu vermeiden. Gleichzeitig zeigte er sich sehr erfreut, dass immer mehr Sandakämpfer am Leichtkontakt teilnehmen, was die Qualität des Leichtkontakt enorm steigert.  Der Wushu & Kampfkunst Club Lippe e.V. unter Leitung von Sergej Merten war traditionell wieder sehr stark vertreten und zeichnet sich vor allem immer wieder durch eine sehr starke Jugendförderung aus und bietet sicher Ansporn für weitere Vereine, ihre Jugend ans Wettkampfgeschehen heranzuführen. 
 

Die LK-Wettkampfrichter

Leichtkontakt Wettkämpfe
 
Am Abend des 1. Wettkampftages gab es eine Kampfkunstgala, in der die angereisten Meister aus allen Teilen Deutschlands mit Ihren Schülern die ganze Vielfalt des Wushu innerhalb der DWF e.V. zeigten. Zusätzlich aufgewertet wurde diese Gala durch eine Mannschaft der Chinesichen Wushu Federation welche Wushu aus dem Ursprungsland in Perfektion zeigten.
 

Chang Quan


Dao Shu


Dui Lian  

Der 2. Wettkampftag wurde von den Formenwettkämpfen bestimmt der von allen Vereinen noch intensiviert werden könnte um das Wettkampf-geschehen noch interessanter zu gestalten. Durch die gute Organisation konnte der 2. Wettkampftag pünktlich beendet werden, sodass die Teilnehmer noch Zeit hatten am “Karneval der Kulturen" in Berlin teilzunehmen.
 

Ehrengaben

Die 10 erfolgreichsten Vereine in der Teamwertung Taolu
               Platz   1 Tonghao Wushu e.V. München
               Platz   2 Wushu Verein Tübingen e.V.
               Platz   3 TSV Spandau 1860 e.V. Berlin
               Platz   4 Wushu & Kampfkunst Club Lippe e.V.
               Platz   5 Shaolin Si Shi Gui Guan – Kai Hoffmann Kampfkunstschule e.V.
               Platz   6 Wushu Wesel e.V.
               Platz   7 VfL Wolfsburg e.V.
               Platz   8 VfL 08 Repelen e.V.
               Platz   9 WUMAF e.V. Berlin
               Platz 10 PSV Cottbus e.V., Abt.: Kampfkünste „Tokugawa“
 
Die 10 erfolgreichsten Vereine in der Teamwertung
Semi- / Leichtkontakt / Sanshou / SV
               Platz   1 Wushu Wesel e.V.
               Platz   2 VfL 08 Repelen e.V.
               Platz   3 WUMAF e.V. Berlin
               Platz   4 TKD freestyle e.V.
               Platz   5 Wushu & Kampfkunst Club Lippe e.V.
               Platz   6 TSV Glinde e.V.
               Platz   7 Wushu Zentrum Westfalen e.V.
               Platz   8 1. SKV Moers e.V.
               Platz   9 KSV Moers e.V.
               Platz 10 Shaolin Kempo Wesel Büderich e.V.
 

 

11. bis 13. Mai 2012 | Ankündigung des Seminars mit chinesischen Spitzensportlern
genaueres für dieses Spitzen-Event, das mit freundlicher Unterstützung der DWF stattfindet, entnehmen Sie bitte den Terminen. 

Infoflyer 

Plakat zur Show 

Ablaufplan

 

 

06. bis 09. April 2012 | Kampfrichter und Trainerausbildung und Qi Gong Seminar "Spiel der fünf Tiere"


Die diesjährigen Teilnehmer der Wettkapfrichter- und Trainerausbisldung.

Zeitgleich findet das Qi Gong Seminar "Spiel der fünf Tiere" mit Frau Professor Zeng von der "Chinesischen Qigong Gesellschaft" statt.

 
Die Teilnehmer sind von der hohen Qualität sehr angetan!

Die Referenten der Wettkampfrichter- und Trainerausbildung korriegieren die Bewebungen der Teilneher bis ins kleinste Detail. Auf den fogenden Bildern sind zu sehen: Wu Min, Prof. Zeng und Zhuo Haojun.





Die erfolgreichen Absolbenten der theoretischen und praktischen Prüfungen mit Zertifikat.


25. bis 31. März | Europameisterschaft 2012 in Tallinn/Estland

Videos der Aufführungen finden sich in der Kathegorie Leistungssport -> Ergebnisse

Die deutschen Sportlerinnen und Sportler aus den Vereinen Wushu & Kampfkunst Lippe (Jessy Merten und Heinrich Wolf), Wuyuan München (Maren Schubert und Christoph Huynh), TSV Spandau Berlin (Wendy Fung), WUMAF Berlin (Nick Drozhaha, Artur Reiswig, Robert Novickas, Dimitrij Gross), Sportclub Senden (Alexander Schlosser), Wuyou (Celine Walth, Susanne Lieder, Alina Walth, Felix Hahn) und Waldemar Zimmermann (Schleswig-Holstein) trafen unter der Leitung des Präsidenten Roland Czerni und der Nationaltrainerin Wu Min und des Nationaltrainers Jugend Jia Ruiqi am Sonntag im Hotel Pirita ein.

Nach einer kurzen Nacht und einem ebensolchen Frühstück, ging es per Bus zum ersten Training in die etwas 20 Minuten entfernten Sporthalle in Tallinn.

Gegen Mittag folgten das Wiegen der Sandakämpfer sowie die Auslosung der Gruppen und Paarungen.

Mit der langen aber höhepunktarmen Eröffnungsfeier endete der erste EM-Tag in Estland.

Die folgenden Tage hatten alle den gleichen morgendlichen Ablauf:

6:00 Uhr: Aufstehen

7:00 Uhr: Frühstück

7:30 Uhr: Fahrt zur Sporthalle

9:00 Uhr Beginn der Wettkämpfe

Die ersten Auftritte des deutschen Teams hatten die Taiji-Akteure.

Den Beginn machte Felix Hahn und konnte in der Klasse Taijiquan Jugend, männlich den zweiten Platz erreichen.

In der zweiten Gruppe (Taijiquan, Jugend, weiblich) starteten Susanne „Susi“ Lieder und Celine Walth.

Mit dem Gewinn der Goldmedaille konnte Susi das erste Ausrufezeichen für den deutschen Kader setzen.

Der tolle Erfolg wurde durch den dritten Platz von Celine komplettiert.

Auch Alina Walth konnte in ihrer Altersklasse im Taijiquan den zweiten Platz  erreichen und verpasste mit nicht einmal zwei Zehntel Punkten die Goldmedaille.

Ebenso knapp verpasste Nick Drozhaha

mit seiner Form Nanquan in der Klasse U12 bei seiner ersten Europameisterschaft die Bronzemedaille und belegte mit einer guten Leistung den undankbaren vierten Platz.

Nach dem Mittagessen, das ebenso wie das Dinner immer in der Sporthalle eingenommen wurde, begann die Nachmittagssession mit dem ersten Auftritt unseres jüngsten Teilnehmers – Jessy Merten (10).

Er ließ sich seine Nervosität nicht anmerken und konnte mit einer nahezu fehlerfreien Form in der Gruppe Changquan U12 mit 7,92 Punkten den guten 10. Platz erreichen.

Leider hatte sich Wendy Fung in der Vorbereitung zur Europameisterschaft eine Verletzung am Fuß zugezogen, so dass sie nicht schmerzfrei in ihren Formen an den Start gehen konnte und im Changquan der Juniorinnen den 11. Platz erlangte.

An diesem Nachmittag hatten auch unsere Sandakämpfer ihre ersten Auftritte.

Als erster durfte Dimitrij Gross an den Start und konnte durch einen überlegten und überlegen geführten Kampf in zwei Runden gegen seinen französischen Gegner gewinnen und stand damit im Finale der Meisterschaft.

Leider hatten unsere beiden folgenden Sportler – Artur Reiswig und Robert Novickas – weniger Glück und mussten auf Grund kurzer Unachtsamkeit einen K.O. hinnehmen.

Robert musste sogar kurz in das Krankenhaus gebracht werden, da er bei seinem Niederschlag kurz das Bewusstsein verlor.

Kurze Zeit später war er jedoch schon wieder beim Team und konnte die Sportler weiter unterstützen.

Den Nachmittag beschloss Alexander Schlosser, musste sich aber in zwei Runden seinem Gegner aus Aserbaidschan geschlagen geben.

Am Abend konnten wir dann den aus deutscher Sicht begeisterndsten Kampf erleben:

Waldemar Zimmermann ging in der Klasse über 90 kg gegen den deutlich schwereren Hallai aus Rumänien an den Start.

Nach einem 1:4 in der ersten Runde, begeisterte Waldemar das gesamte deutsche Team mit einem 5:0 und hatte den Rumänen schon am Rand eines K.O.‘s.

Der dritte Durchgang musste entscheiden, doch dieser begann für Waldemar mit einer folgenschweren Entscheidung:

leider hatte er seinen Mundschutz beim Betreten der Matte noch nicht eingesetzt, so dass der Mattenrichter eine gelbe Karte aussprach, die dann beim Endstand von 2:3 ausschlaggebend für die Niederlage war, denn trotz starken Kampfes konnte dieser Nachteil nicht mehr wett gemacht werden.

Für das deutsche Team ist Waldemar Zimmermann ein großer Sportsmann und der wahre Sieger.

 

Nach 21:00 Uhr hatten dann Christoph Huynh und Heinrich Wolf ihren ersten Start bei diesen Meisterschaften.

Mit einer sehr konzentrierten Leistung konnte Christoph im Changquan und einer Wertung von 8,83 einen hervorragenden 9. Platz belegen.

Für Heinrich war dies die erste internationale Meisterschaft  und belegte mit seiner Form den 24. Platz in dieser stark besetzten Gruppe.

Aus deutscher Sicht beschloss dann Maren Schubert mit dem Gewinn der Bronzemedaille im Nanquan - sie musste sich nur einer Russin und einer Athletin der Ukraine geschlagen geben – diesen erfolgreichen ersten Tag der EM.

Gegen 23:00 Uhr war das Team dann erschöpft, aber größtenteils glücklich (Waldemar hatte immer noch mit seiner unglücklichen Niederlage zu kämpfen) zurück im Hotel und konnte sich eine kurze Nachtruhe gönnen.

Am 2.Tag standen die Wettkämpfe der Kurzwaffen auf dem Plan.

Begonnen wurde wieder mit den Kindern, so dass Jessy Merten als erster an den Start gehen musste. Aber wie auch in der Faustform, wusste er mit dem Dao zu überzeugen und belegte mit 7,92 Punkten den 5. Platz.

Mit dem Nandao sorgte anschließend Nick für einen weiteren Erfolg des deutschen Teams: souverän absolvierte er seine Form und wurde zu Recht mit der Bronzemedaille belohnt.

Trotz anhaltender Verletzung konnte Wendy sich am Nachmittag steigern und belegte mit einer guten Form im Daoshu den 5. Platz.

Nach kurzer Pause im Hotel begab sich das deutsche Team gegen 18:00 Uhr zurück in die Sporthalle und wurde überrascht:

kurzfristig wurden die Abendwettbewerbe um eine Stunde vorgezogen (eine Mitteilung darüber gab es nur per Internet!), so dass die Gruppe Daoshu, männlich schon auf dem Teppich stand.

Heinrich Wolf konnte sich nur noch innerhalb weniger Sekunden umziehen und musste dann auch schon an den Start.

Ohne Aufwärmmöglichkeit reichte es dann für Heinrich in der Konkurrenz dann leider nur für den 15. Platz.

Selbstkritisch zeigte sich dann Christoph nach seiner Schwertform, in der er den 6. Platz belegen konnte und zwei Fehler eingestand, ohne die er eine Medaillenchance gehabt hätte.

 

Die Wettbewerbe in den Langwaffen wurden am Donnerstag in allen Klassen abgehalten und wie schon am Vortag durfte Jessy wieder als erster auf den Teppich.

Um nur 0,4 Punkte verpasste er den dritten Platz im Gunshu und wurde letztendlich 6. in dieser Gruppe.

Ebenfalls den 6. Rang konnte am Nachmittag Wendy mit ihrer Stockform erreichen.

Mit einem Paukenschlag für das deutsche Team begannen dann wieder die Abendformen:

da die Langwaffen mit Nandu gelaufen werden sollten, musste Christoph nach heftiger Diskussion seine Speerform umbauen und schaffte trotzdem mit einer tollen Leistung den vierten Platz und verpasste nur knapp die Bronzemedaille.

Diese konnte dann aber Maren im letzten Wettbewerb an diesem Abend  -dem Nangun –  mit einem fehlerfreien Vortrag gewinnen.

Am letzten Tag durften dann wieder unsere Teilnehmer im Taijijian antreten.

Und wie schon beim ersten Auftritt erreichten Susi und Celine Medaillenplätze in der Klasse der Jugendlichen.

Nach ihrer Goldmedaille am ersten Tag konnte Susi mit der Schwertform Silber und Celine Bronze gewinnen.

Ebenfalls den 2. Platz erreichten Alina und Felix in ihren Altersgruppen.

Leider blieb ihnen auf Grund der Bewertung des Punktgerichtes zu Unrecht die verdiente Goldmedaille versagt.

Den Abschluss der Meisterschaft für das deutsche Team hatte dann Dimitrij Gross mit seinem Finalkampf.

Leider zeigte sich sein russischer Gegner als überlegen und gewann diesen Kampf.

Trotzdem konnte Dimitrij damit eine Silbermedaille für die deutschen Sandakämpfer mit nach Hause nehmen.

Mit 12 Medaillenplätzen war dies aus sportlicher Sicht eine sehr erfolgreiche Europameisterschaft.

Wenn es der Turnierablauf erlaubte, zeigten sich alle Sportler als Team und so unterstützenden die Sandakämpfer die Taoluathleten und bei den spannenden Kämpfen im Sanda stand das gesamte Team an der Seite und feuerte lautstark an.

Erwähnt werden sollte noch Waldemar Zimmermann,

der sich nicht nur um seine jungen Sandakollegen kümmerte, sondern dem ganzen Team jederzeit hilfreich zur Seite stand ebenso wie Ruiqi Jia,

der für alle deutschen Sportler Ansprechpartner war und mit seiner großen internationalen Erfahrung aus vielen Meisterschaften immer die richtigen Worte fand, den Wushu-Sportlern ihre Nervosität zu nehmen und richtig auf den Wettkampf einzustellen.

Und unsere Bundestrainerin Wu Min

hat es geschafft, in den kurzen Trainingseinheiten vor und während der Europameisterschaft mit ihrer herzlichen Art und viel Detailarbeit, die letzten Zehntel aus unseren Aktiven herauszuholen.

Einen herzlichen Dank auch an Sergej Merten, der nicht nur unseren Jüngsten sondern auch den Sandakämpfern unterstützend zur Seite stand und

in vielen Situationen dem Team mit seinen Sprachkenntnissen weiterhelfen konnte.

 

 

 

Nordostdeutsche Meisterschaft am 10. März 2012 in Plauen

Bei der ersten Ausrichtung einer Landesmeisterschaft haben die Verantwortlichen des Shaolin-Kempo-Plauen um Andreas Kampa eine hervorragende Leistung erbracht.

Die Wettkämpfe waren gut durchstrukturiert, so dass fast auf die Minute das Ende der Veranstaltung erreicht werden konnte.

Die Wettkampfflächen waren  zweckmässig vorbereitet, die Sportler hatten ausreichende Übungsmöglichkeiten und wurden mit dem Catering hinreichend versorgt.

Erwartungsgemäß konnten die SportlerInnen des TSV Spandau aus Berlin den ersten Platz in der Teamwertung erzielen.

18. und 19. Februar 2012 | Berlin Wushu Cup 2012 für Taolu und Sanshou

 

Auf dem sehr interessanten Wettkampf konnten sich im breiten Feld der Teilnehmer folgende  Vereine erfolgreich Platzieren:
Taolu
1. Platz WUMAF e.V. Berlin
2. Platz Spandau
3. Senden
 
Sanda
1. Platz WUMAF e.V.Berlin
2. Platz Senden
3. Laatzen
 
Herzlichen Glückwunsch!
 
12. Februar 2012 | Kaderauswahl und -training in Wolfsburg

 

Am Wochenende kamen im Leistungszentrum des VfL Wolfsburg 20 Wushu Athleten zusammen, um sich für das Sanda Bundeskader zu qualifizieren.

Nach einem anspruchsvollen Training und intensiven Tests, konnten sich 6 Sportler qualifizieren.

Die erfolgreichen Mitglieder des Bundeskaders 2012 sind:

Jugend

Igor Muratov, 60kg  aus Berlin

Artur Reiswig, 65kg aus Berlin

Robert Novickas, 70kg aus Berlin

Dmitrij Gross, 80Kg aus Berlin

Erwachsene

Alexander Schlosser, 65 kg aus Senden

Waldemar Zimmermann, 90kg aus Schleswig Holstein


12. Januar 2012 | 1.Kadertraining 2012 – Nationalteam für die EM in Tallin/Estland nominiert

46 Sportlerinnen und Sportler nahmen am 28. und 29. Januar am 1. Kadertraining der Deutschen Wushu Federation e.V. in Wolfsburg teil.

Wushu-Sportler aus den Vereinen TSV Spandau Berlin, WUMAF Berlin, Wushu & Kampfkunst Lippe, TSV Kirchdorf, Tonghao Wushu München, Shaolin-Kempo-Plauen, Vfl Wolfsburg und dem Wuyou e.V. aus Wolfsburg wollten dieses Training nutzen, um sich unter den Augen der Bundestrainerin Wu Min (TSV Spandau) und dem Bundestrainer/Jugend Ruiqi Jia für den Deutschen Nationalkader zur Wushu-EM 2012 in Tallin/Estland zu qualifizieren.
Nach einleitenden Worten des Verbandspräsidenten Roland Czerni in denen er die Athleten begrüßte und auf die Bedeutung des Seminars und der geplanten folgenden Lehrgänge für den Nationalkader hinwies,

folgte in den ersten knapp drei Stunden ein gemeinsames Training mit allen Teilnehmern, hier wurde bei den gezeigten Basisschrittfolgen besonders auf die korrekte Körperhaltung und die Rhythmik geachtet. 

Eingeteilt in die Gruppen:

Changquan – Linfang Zhang / Assistent des Bundestrainers

Jianshu – Wu Min / Bundestrainerin Erwachsene


Daoshu + Jugendformen – Ruiqi Jia / Bundestrainer Jugend


wurden in den folgenden drei Stunden Sequenzen aus den Wettkampfformen unterrichtet.

Während dieser Einheiten fand eine Vorauswahl des erweiterten Kaders durch die Bundestrainer statt.

Diese Auswahl führte am Abend Teile aus den jeweiligen Wettkampfformen dem Trainerteam und dem Präsidenten vor.
Nach eingehender Beratung zwischen Präsidium und Trainerstab, schafften letztendlich 3 Erwachsene und 11 Jugendliche die Nominierung für das Nationalteam zur EM 2012.

Dies sind:
Erwachsene: Heinrich Wolf (Wushu & Kampfkunst Lippe) (19)
  Christoph Huynh (Tonghao München) (26)
  Denni Lieder (Wuyou e.V.) (19)
Jugendliche: Wendy Fung (TSV Spandau Berlin)(16)
  Nick Drozhzha (WUMAF Berlin) (11)
  Emelie Teider (TSV Kirchdorf) (11)
  Lea Teider (TSV Kirchdorf) (12)
  Jessy Merten (Wushu & Kampfkunst Lippe)(10)
  Celine Walth (Wuyou e.V.) (13)
  Susanne Lieder (Wuyou e.V.) (14)
  Alina Walth (Wuyou e.V.) (15)
  Felix Hahn (Wuyou e.V.) (14)
  Darwin Matthes (Wuyou e.V.) (16)
  Thomas Maier (Wuyou e.V.) (17)

Abschließend lobten die Bundestrainer die gute Arbeit und das Engagement der teilgenommenen Sportler, wiesen aber auch darauf hin, dass in den kommenden Wochen noch viel Arbeit notwendig sein wird, um international mit den Spitzenverbänden mithalten zu können.

 

Deutsche Wushu Federation e.V.

Deutscher Spitzenfachverband für chinesische Kampfkünste und Gesundheitssport mit internationaler Anerkennung